Unsere Mission: informieren, vermitteln, vernetzen
Unser Angebot: Wege zur nachhaltigen Kultur
Wir begleiten Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen dabei, ökologische Nachhaltigkeit in ihrer Arbeit zu verankern - mit kostenfreien Vorträgen, Workshops und weiterer Unterstützung. Diese bieten wir auch gerne bei Konferenzen, Tagungen und anderen Veranstaltungen an.
Unser Angebot umfasst unter anderem:
- Impulsvorträge und interaktive Workshops zu Themen wie:
- Erste Schritte Richtung Nachhaltigkeit
- Fördermöglichkeiten
- Materialkreisläufe- und sharing
- Nachhaltige Mobilität
- Aufbau und Nutzung von Netzwerken
- Beratung und Vernetzung zu nachhaltigem Handeln in der Kultur
- Begleitung bei Kooperations- und Bündnisprojekten
Weitere Themen bieten wir auf Nachfrage an. Senden Sie Anfragen gerne per E-Mail an info@kultur-klima.de - wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
Über unsere öffentlichen Veranstaltungen, zu denen Sie sich kostenlos anmelden können, informieren wir auf dieser Website, über unseren Newsletter sowie unseren LinkedIn-Account.
Aktuelles
Leitfaden: Energieeffizienz im Theaterbetrieb
Theater sind immer auch Orte für technische Neuerungen. In Verbindung mit dem künstlerischem Anspruch wird die Haustechnik zu einem festen Bestandteil des strukturellen Selbstverständnisses eines Hauses.
Die Publikation „Energieeffizienz im Theaterbetrieb. Verantwortung übernehmen, Chancen nutzen, Zukunft gestalten" basiert auf einer DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft)-Energie-Studie aus der Zeit der Corona Pandemie, die überraschende Aufschlüsse über die Organisationsstruktur aus energetischer Sicht gab. Zum Beispiel konnten bei der Prüfung der Leistungsfähigkeit von Belüftungsanlagen in Theatern, große Einsparpotenziale durch intelligente Steuerung, bewusstere Nutzung und die Einbindung des technischen Personals festgestellt werden.
Der Leitfaden zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung der bedarfsgerechten Betriebsführung durch eine präzisere Anpassung des Anlagenbetriebs an die tatsächliche Nutzung der Räume. Er richtet sich an alle, die Verantwortung für den technischen Betrieb von Theatergebäuden tragen.
„Der nächste Schritt..." zu mehr Nachhaltigkeit im neuen Jahr
Wir starten das Jahr 2026 mit einer schönen Ankündigung: Unsere Online-Veranstaltungsreihe „Der nächste Schritt…“ geht in die dritte Staffel. Dazu laden wir ausgewählte Expert:innen ein, die den Teilnehmenden in etwa 60 Minuten praxisorientierte Einblicke in verschiedene Themen rund um Kultur und Nachhaltigkeit geben. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Am 19. Februar um 14 Uhr spricht Thore Müller, Klimanetzwerker für NRW.Energy4Climate über „Kulturbauten: energetisch sanieren, smart finanzieren“.
► Für weitere Infos und zur Anmeldung hier entlang.
Förderung KlimaLab - Bewerbung bis zum 27.02.2026
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) unterstützt Organisationen, die nicht aus dem Bereich Umwelt- und Klimaschutz kommen dabei, Strategien zu entwickeln, um Klimaschutz mit ihren Kernanliegen zu verschränken und langfristig in ihren Strukturen zu verankern.
Was umfasst die Förderung?
Die teilnehmenden Organisationen erhalten über einen Zeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von bis zu 20.000 Euro zur Umsetzung ihrer Maßnahmen – etwa für die Einbindung externer Expertise, Beratungsleistungen oder Personalressourcen.
Wer kann sich bewerben?
Gemeinnützige Organisationen, die einen Veränderungsprozess anstoßen wollen, um Klimaschutz fest im Selbstverständnis der Organisation zu verankern – z. B. durch neue Verantwortlichkeiten und Abläufe, eine Überarbeitung des Leitbildes oder strategische Partnerschaften.
Leaving Handprints: Tool unterstützt soziale Nachhaltigkeit
Das Projekt Leaving Handprints will Festivals, und langfristig auch andere Veranstaltungen und Kulturbetriebe, dabei unterstützen, sozial nachhaltiger zu veranstalten und die eigene soziale Wirkung zu stärken. Das hierfür entwickelte Tool macht soziale Nachhaltigkeitsbemühungen, ähnlich wie eine CO2-Bilanz, messbar. Es dient als Hilfestellung für Veranstaltende und Interessierte, mit der sie soziale Nachhaltigkeit in ihr eigenes gesamtheitliches Nachhaltigkeitsmanagement integrieren können. Dadurch wird die strategische Entwicklung, Evaluation und Verbesserung von Maßnahmen zur Steigerung sozialer Nachhaltigkeit auf der eigenen Veranstaltung ermöglicht.
Im ► Selbsttest können Potentiale, sozialer zu veranstalten, herausgefunden werden. Darüber hinaus besteht bereits ein großer ► Maßnahmenkatalog, in dem Inspirationen und Möglichkeiten entdeckt werden können.
Aktuelles Klimafaktenpapier veröffentlicht
Das neue Klimafaktenpapier fasst wissenschaftlich unumstrittene Basisfakten zum Klimawandel für 2025 zusammen. Es zeigt klar: Der Klimawandel ist menschengemacht, gefährlich und schreitet schneller voran als jemals zuvor in der jüngeren Erdgeschichte. 2024 war in Deutschland bereits das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen mit +3,1 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit. Gleichzeitig nehmen Extremwetter wie Hitzewellen, Starkregen und Dürren deutlich zu und beeinflussen Lebensbedingungen, Infrastruktur sowie die Kulturlandschaft und Kulturproduktion. Das Papier macht aber auch Mut: Es zeigt, dass starke Emissionssenkungen technologisch möglich sind und weltweit zunehmend umgesetzt werden.
Faktenbasierte Klimakommunikation ist ein wichtiges Thema, welches wir bereits in unserer Online-Veranstaltungsreihe "Der nächste Schritt..." und bei unserem Netzwerktreffen 2024 behandelt haben. Für Kulturschaffende bietet das Papier eine fundierte Grundlage, um Nachhaltigkeits- und Klimathemen nachvollziehbar, fachlich gesichert und verständlich zu vermitteln – egal ob in der kulturellen Arbeit, in der Vermittlung oder in der Öffentlichkeitsarbeit.
Fehlerbehebung beim CO2-Kulturrechner 2025 (zur Bilanzierung des Jahres 2024)
Kürzlich wurde ein Fehler im CO2-Kulturrechner 2025 (zur Bilanzierung des Jahres 2024) im Bereich Strom gefunden: Nach Eingabe eines Wertes bei der Emissionsquelle "Strombezug (Strommix Deutschland)" im Reiter "Daten KlimaBilanzKultur" wurde fälschlicherweise im Reiter "Ergebnis" bei "Vermiedene Treibhausgasemissionen" ein Wert ausgewiesen. Zudem wurde bei der Quelle "Strom Eigenerzeugung (Photovoltaik)" im Ergebnis ein falscher Wert bei den vermiedenen Treibhausgasemissionen berechnet. Beides ist auf einen Bezugsfehler in der dafür verwendeten Formel zurückzuführen, der mittlerweile korrigiert wurde.
Zusätzlich wurde ein Fehler im Emissionsquellen-Dropdown "Pendeln der Mitarbeitenden" behoben.
►Die aktuelle Fassung des CO2-Rechners 2025 können Sie hier herunterladen
Förderprogramm „Energetische Sanierung kommunaler Gebäude“
Mit dem Förderprogramm „Energetische Sanierung kommunaler Gebäude“ unterstützen Bund und Land unter anderem auch Kultureinrichtungen im Rheinischen Revier dabei, in Zukunft weniger CO2 zu verbrauchen. Hier sind die wichtigsten Infos:
Wer kann gefördert werden?
Kommunale Träger im Rheinischen Revier – also Städte, Landkreise und Gemeinden. Gefördert werden auch kulturspezifische Gebäude wie Theater, Museen, Bibliotheken.
Was wird gefördert?
- Förderstrang 1: Integrierte Sanierung – Energiekonzepte und Planungsleistungen (Energetische Sanierungen an Gebäuden z. B. Dach, Fenster, Gebäudedämmung)
- Förderstrang 2 : Investive Einzelmaßnahmen (Investitionen in effiziente und digitale Bühnen‑ bzw. Veranstaltungstechnik, moderne Klimaanlagen)
Fördervoraussetzung:
- Mindestens 50 % Einsparung der Primärenergie durch Sanierung
- Für Bühnen-/Veranstaltungstechnik mindestens 20 % Einsparung
Förderhöhe & Zeitraum:
- Gesamtvolumen: 100 Mio. Euro
- Projektumsetzung bis spätestens 31. Dezember 2029
Antrag & Beratung:
- Anträge sind bei der Bezirksregierung Köln einzureichen
- Fachberatung erfolgt durch die Kommunalagentur NRW
- Antragsunterlagen & Infos erhalten Sie über die Zukunftsagentur Rheinisches Revier
► Zu den Antragsunterlagen auf der Internetseite der Zukunftsagentur Rheinisches Revier
► Zur fachlichen Beratung der Kommunal Agentur NRW
► Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
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