Unsere Mission: informieren, vermitteln, vernetzen
Unser Angebot: Wege zur nachhaltigen Kultur
Wir begleiten Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen dabei, ökologische Nachhaltigkeit in ihrer Arbeit zu verankern - mit kostenfreien Vorträgen, Workshops und weiterer Unterstützung. Diese bieten wir auch gerne bei Konferenzen, Tagungen und anderen Veranstaltungen an.
Unser Angebot umfasst unter anderem:
- Impulsvorträge und interaktive Workshops zu Themen wie:
- Erste Schritte Richtung Nachhaltigkeit
- Fördermöglichkeiten
- Materialkreisläufe- und sharing
- Nachhaltige Mobilität
- Aufbau und Nutzung von Netzwerken
- Beratung und Vernetzung zu nachhaltigem Handeln in der Kultur
- Begleitung bei Kooperations- und Bündnisprojekten
Weitere Themen bieten wir auf Nachfrage an. Senden Sie Anfragen gerne per E-Mail an info@kultur-klima.de - wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
Über unsere öffentlichen Veranstaltungen, zu denen Sie sich kostenlos anmelden können, informieren wir auf dieser Website, über unseren Newsletter sowie unseren LinkedIn-Account.
Aktuelles
Publikumsmobilität als Klimafaktor: Umfrage zu ÖPNV-Kombiticket für Konzerte
Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) startet gemeinsam mit The Changency eine Branchenumfrage zu Kombitickets für Konzert und ÖPNV. Damit wollen sie herausfinden, wie Eintrittskarten künftig stärker mit klimafreundlicher An- und Abreise verknüpft werden können.
Da der Großteil der Emissionen von Live-Veranstaltungen durch die Publikumsmobilität entsteht, liegt hier ein zentraler Hebel für mehr Klimaschutz im Kulturbereich. Ein bundesweit praktikables Modell, bei dem das Konzertticket am Veranstaltungstag zugleich als Fahrschein gilt, könnte Hürden senken und nachhaltige Mobilität attraktiver machen.
Die Ergebnisse der Umfrage sollen als Grundlage für weitere Gespräche mit Politik, Verkehrsverbünden und Branche dienen.
► Weitere Infos gibt es auf der Website des BDKV
► Direkt zur Umfrage
CO₂-Kulturstandard weiterentwickelt: Version 1.1 veröffentlicht
Der CO₂-Kulturstandard wurde gezielt weiterentwickelt. Mit Version 1.1 steht Kultureinrichtungen aller Sparten ein verbessertes Instrument zur niedrigschwelligen und bundesweit vergleichbaren Erfassung von Treibhausgasemissionen zur Verfügung.
Die neue Version erhöht insbesondere die Detailtiefe der Datenerfassung, etwa bei Mobilität, Stromverbrauch und Stoffströmen, und stärkt damit die Aussagekraft der Bilanzen. Die bewährte Struktur mit KlimaBilanzKultur (KBK), KlimaBilanzKultur+ (KBK+) und Beyond Carbon bleibt erhalten. Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände empfehlen die Anwendung des aktualisierten Standards, der weiterhin kostenfrei zur Verfügung steht und konform ist mit dem Greenhouse Gas Protocol.
► Weitere Informationen zum CO₂-Kulturstandard Version 1.1 und zum CO₂-Kulturrechner
Am 17. März um 14.00 Uhr findet das Webinar „CO2-Kulturstandard – Vorstellung der Version 1.1.“ mit dem baden-württembergischen Kulturstaatssekretär Arne Braun und Jacob Bilabel, Leiter der Green Culture Anlaufstelle, statt.
„Der nächste Schritt..." zu mehr Nachhaltigkeit im neuen Jahr
Wir starten das Jahr 2026 mit einer schönen Ankündigung: Unsere Online-Veranstaltungsreihe „Der nächste Schritt…“ geht in die dritte Staffel. Dazu laden wir ausgewählte Expert:innen ein, die den Teilnehmenden in etwa 60 Minuten praxisorientierte Einblicke in verschiedene Themen rund um Kultur und Nachhaltigkeit geben. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Am 12. März um 14 Uhr geht es um „Kultur bildet Zukunft: BNE, Praxis und Perspektiven", mit Lisa Feeser vom Landesverband der Volkshochschulen NRW und Lea Brückner, die die Konzertreihe „Green Monday“ in der Tonhalle Düsseldorf moderierte.
► Für weitere Infos und zur Anmeldung hier entlang.
Förderung KlimaLab - Bewerbung bis zum 27.02.2026
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) unterstützt Organisationen, die nicht aus dem Bereich Umwelt- und Klimaschutz kommen dabei, Strategien zu entwickeln, um Klimaschutz mit ihren Kernanliegen zu verschränken und langfristig in ihren Strukturen zu verankern.
Was umfasst die Förderung?
Die teilnehmenden Organisationen erhalten über einen Zeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von bis zu 20.000 Euro zur Umsetzung ihrer Maßnahmen – etwa für die Einbindung externer Expertise, Beratungsleistungen oder Personalressourcen.
Wer kann sich bewerben?
Gemeinnützige Organisationen, die einen Veränderungsprozess anstoßen wollen, um Klimaschutz fest im Selbstverständnis der Organisation zu verankern – z. B. durch neue Verantwortlichkeiten und Abläufe, eine Überarbeitung des Leitbildes oder strategische Partnerschaften.
Bis 4. März: Open Call für KuDiNa ³ Interviews
Die Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) startet im Rahmen ihres Projekts KuDiNa³ einen Open Call für eine digitale Interviewreihe. Gesucht werden Projekte und Initiativen, die das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit praktisch erproben und weiterdenken. KuDiNa³ untersucht und stärkt dabei Strategien für eine nachhaltige und digital werteorientierte Kulturpraxis.
Ausgewählte Akteur*innen werden interviewt, erhalten ein Honorar und sind zum Abschlusskongress im Februar 2027 eingeladen.
Bewerbungsschluss ist der 4. März 2026. Bei organisatorischen und inhaltlichen Fragen wenden Sie sich gern per Mail an Uta Atzpodien.
KuDiNa³ wird gefördert vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Leitfaden: Energieeffizienz im Theaterbetrieb
Theater sind immer auch Orte für technische Neuerungen. In Verbindung mit dem künstlerischem Anspruch wird die Haustechnik zu einem festen Bestandteil des strukturellen Selbstverständnisses eines Hauses.
Die Publikation „Energieeffizienz im Theaterbetrieb. Verantwortung übernehmen, Chancen nutzen, Zukunft gestalten" basiert auf einer DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft)-Energie-Studie aus der Zeit der Corona Pandemie, die überraschende Aufschlüsse über die Organisationsstruktur aus energetischer Sicht gab. Zum Beispiel konnten bei der Prüfung der Leistungsfähigkeit von Belüftungsanlagen in Theatern, große Einsparpotenziale durch intelligente Steuerung, bewusstere Nutzung und die Einbindung des technischen Personals festgestellt werden.
Der Leitfaden zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung der bedarfsgerechten Betriebsführung durch eine präzisere Anpassung des Anlagenbetriebs an die tatsächliche Nutzung der Räume. Er richtet sich an alle, die Verantwortung für den technischen Betrieb von Theatergebäuden tragen.
Bleiben Sie auf dem Laufenden
Newsletter
Mit unserem Newsletter erhalten Sie monatlich Aktuelles rund um das Thema Energie und Nachhaltigkeit.
Wie bewegt Nachhaltigkeit die Kultur in Nordrhein-Westfalen? Folgen Sie uns auf LinkedIn und bringen Sie sich ein.